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Die PV-Branche weiß es allzu gut: die EN 1991-1-4 und deren nationale Anhänge berücksichtigen die Besonderheiten von Solaranlagen, die auf Flachdächern
aufgestellt werden, nicht ausreichend. Daher war es höchste Zeit, in Deutschland eine Norm für die Planung und Bemessung dieser Solarsysteme zu erarbeiten. Eine Norm mit ähnlichen Zielsetzungen gibt es bereits in anderen Ländern wie den Niederlanden und den USA – in Deutschland aber eben noch nicht.
2021 wurde innerhalb des DIN-Normenausschuss Bauwesen (NABau) ein Arbeitsausschuss für eine solche Norm ins Leben gerufen.
Mitglieder des Arbeitsausschusses sind neben Vertretern der öffentlichen Hand, des Arbeits- und Verbraucherschutzes auch namhafte Hersteller der PV-Industrie und nicht zuletzt das I.F.I., das in seiner Position als Institut und Unternehmen viel Knowhow und jahrelange Erfahrung in der genauen Ermittlung von Bemessungsansätzen für PV-Systeme gesammelt hat. Aus diesem Grunde hat das I.F.I. im Auftrag des DIN-Normenausschusses Windkanaluntersuchungen an generischen PV-Flachdachsystemen in unterschiedlichen Ausrichtungen durchgeführt und vor kurzem die Ergebnisse in einer DIN-Sitzung vorgestellt.
Indem das I.F.I. in diesem Bereich seine Expertise einbringt, sollen Hersteller von PV-Systemen für Flach- und Schrägdächer zukünftig eine fundierte Grundlage für die Ermittlung von realistischen Druckbeiwerten haben, ohne auf die sehr konservativen Ansätze der EN 1991-1-4 für die Dachflächen selbst zurückzugreifen, die die besonderen aerodynamischen Eigenschaften von PV-Systemen nicht widerspiegeln.
Mit der Untersuchung des I.F.I. ist der Normenausschuss der Finalisierung des ersten Normenentwurfs, der für das Jahr 2025 geplant ist, ein Stück nähergekommen.
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